Das große Artensterben der Wildtiere – den Menschen sei Dank?

Dem menschlichen Aberglaube zufolge müssen etliche vom Aussterben bedrohte Wildtiere täglich ihr Leben lassen. Hinzu kommen noch die Trophäenjäger, die für ihr perverses Hobby auch kein Halt vor bedrohten Arten machen.

Bei dem Wort ‚Wilderei‘ denken wir sofort an Afrika, jedoch gibt es auch Vorfälle in Europäischen Zoos. In Frankreich wurde im März 2017 ein seltenes weißes Nashorn mit drei Schüssen in den Kopf getötet, um ihm danach das Horn mit einer Kettensäge aus dem Gesicht zu schneiden.

Das Horn bringt auf dem Schwarzmarkt zwischen 50.000€ und 60.000€ pro Kilogramm – dabei besteht es nicht aus Gold, sondern lediglich aus Keratin – dem gleichen Material wie menschliche Finger- und Fußnägel.

Meine Meinung:
wenn ihr glaubt, dass Keratin Krankheiten heilen kann,
esst einfach eure Fußnägel 🙂

Die Nashorn-Mafia hatte es zunächst nur auf die Hörner aus Museen und Ausstellungen abgesehen, die auch in Deutschland gestohlen wurden. Da die Lebend-Bestände dramatisch zurückgehen, machen die Wilderer auch in Europa Jagd auf die geschützten Tiere.

Im Jahr 2016 wurden in Südafrika 1054 der mächtigen Säugetiere illegal getötet.

Es sind jedoch nicht nur Nashörner, die gejagt werden, sondern auch Tiger oder Elefanten und lt. Protecting Wildlife vor allem das Pangolin (Schuppentier): es ist das meist gewilderte Säugetier der Welt. Im Schnitt stirbt alle fünf Minuten ein Pangolin durch die Hand eines Wilderers. Ihr Fleisch wird als Delikatesse gehandelt, ihre Schuppen als vermeintliches Wundermittel gegen allerlei Krankheiten und böse Geister. Dabei bestehen auch hier die Schuppen lediglich aus Keratin, dem gleichen Material wie menschliche Nägel. 

 Allein in Afrika fallen lt. dem Verein Protecting Wildlife jährlich über 100.000 Tiere dem Jagdtourismus zum Opfer. Die meisten Jäger kommen aus den USA, aus Spanien und Deutschland. Leider fehlen hier auch entsprechende Gesetzgebungen, denn über Spezial-Reiseveranstalter ist die Großwildjagd ganz legal buchbar.

Im Tourismus spielt die Ausbeutung von Tieren eine ebenso große Rolle. Sei es das Elefantenreiten, Shows mit Tieren oder Fotos mit ‚ruhig gestellten‘ Raubkatzen, Vögeln oder Affen. Elefanten werden über Jahre gequält und geschlagen, von ihren Artgenossen isoliert und so lange ‚bearbeitet‘, bis sie sich ihrem Schicksal hingeben und ‚gefügig‘ werden. Nur, damit Menschen belustigt werden können.  

Kein Tier würde so etwas freiwillig mit sich machen lassen

Egal, ob im Urlaub ein Elefant, ein Pferd, ein Esel oder anderes Tier zum darauf reiten angeboten wird: meidet es. Besucht auf gar keinen Fall Tiershows, Zoos, Tierparks, Aquarien und so weiter, denn alle Tiere leiden extrem unter den Haltungsbedingungen. Sie werden nicht nur ihrer natürlichen Umgebung entrissen, sondern auch ihren Familien. Des Weiteren werden viele Tiere unnötig geschlagen und gequält – auch in deutschen Zoos und Tierparks.  

Zoos behaupten, Kinder können Tiere nirgendwo sonst als im Zoo kennenlernen.

Falsch! sagt die Tierrechtsorganisation PETA: ‚…denn es gibt zahlreiche tierfreundliche Möglichkeiten, um Kinder in Kontakt mit Tieren zu bringen, zum Beispiel auf Entdeckungsreisen durch die heimische Natur oder auf Gnadenhöfen. Anstatt Kindern durch seelisch kranke Tiere in Zoo-Gefangenschaft ein völlig falsches Bild der Tierwelt zu vermitteln, sollten Kinder Dokumentarfilme sehen dürfen, die das natürliche Verhalten von exotischen Tieren in ihrem ursprünglichen Lebensraum zeigen. Kinder wollen nicht, dass Tiere leiden. Es ist falsch, ihnen vorzugaukeln, Elefanten, Tiger oder Affen könnten in Gefangenschaft artgerecht gehalten werden.‘

Artgerecht ist nur die Freiheit

Ebenso werden leider noch immer unzählige Wildtiere im Zirkus vorgeführt. Obwohl in vielen EU-Ländern bereits ein Wildtierverbot durchgesetzt wurde, hinkt Deutschland hinterher.

Auch Protecting Wildlife e.V. engagiert sich für ein Wildtierverbot in Zikussen:

 Du kannst selbst auch mitmachen, z.B. auf Instagram unter dem Hashtag #endlichrausjetzt: Der Alltag ist voll mit stressigen und unangenehmen Situationen für uns, denen wir beizeiten entfliehen können. Mittagspause, Meeting zu Ende, Feierabend, Kurzurlaub heißt #endlichrausjetzt. Die Tiere im Zirkus können nicht fliehen. Poste für sie dein persönliches #endlichrausjetzt auf Instagram. Hashtag nicht vergessen!

Protecting Wildlife e.V. ist eine als gemeinnütziger Verein anerkannte Non-Profit-Organisation und wurde 2017 in Deutschland gegründet, um auf effiziente Weise Wilderei, Trophäenjagd und den illegalen Handel mit bedrohten Wildtieren zu bekämpfen. 

  • trainiert Ranger, damit sie sich und bedrohte Wildtiere besser vor Wilderern schützen können.
  • unterstützt die Aufzucht-Projekte für verwaiste Jungtiere, deren Elterntiere durch Wilderer getötet wurden.
  • betreibt Aufklärungs- und Bildungsarbeit in der Öffentlichkeit, in Schulen und außerschulischen Lernorten.
  • kooperiert mit Reiseveranstaltern, um sie von einem Angebot zu überzeugen, das frei von der Ausbeutung von Wildtieren ist.
  • engagiert sich für ein Wildtierverbot in Zirkussen.
  • arbeitet komplett ehrenamtlich. 

Jeder einzelne von uns kann aktiv gegen das Artensterben vorgehen, indem er sich von Tierausbeutung fernhält und Vereine wie Protecting Wildlife e.V. unterstützt. Schau doch mal im Shop vorbei; vielleicht findest du etwas Schönes für dich.

Jegliche Unterstützung hilft im Kampf für die bedrohten Wildtiere! 😊

Bitte folgt uns und gebt uns einen Daumen hoch - Danke! 🙂

2 Antworten auf „Das große Artensterben der Wildtiere – den Menschen sei Dank?“

    1. Ganz lieben Dank! 🙂 Empfehle uns gerne weiter, wir freuen uns über jegliche Unterstützung, um viele Menschen zu erreichen! Alles Liebe für dich!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Welt retten findest du gut? Dann sag's doch bitte weiter: