Ein Kind aus der Generation X und ebenfalls aus Niedersachsen, obgleich meine Eltern, Onkel und Tante, sowie Großeltern Düsseldorfer sind oder waren.

Schulisch war ich nicht besonders fleißig, doch Dank stetigen Druckes meiner Eltern, hielt ich es ebenfalls bis zur 12. Klasse aus. Viel Später folgte noch ein Fernstudium, welches ich 2009 erfolgreich beendete. 

Dass all das Schulwissen wichtig für meine Zukunft sein sollte, wurde natürlich immer wieder erwähnt, konnte mir jedoch nicht wirklich überzeugend vermittelt werden. Sprich aus Eigenmotivation lief zu der Zeit nicht viel, es war für mich ausschließlich eine Pflichtveranstaltung. Beim Fernstudium hingegen war die Sichtweise bereits eine Andere.

So war es dann auch Bequemlichkeit nach der Schule eine technische Ausbildung zum Industrieelektroniker zu wählen. Da kannte ich mich nämlich schon ein wenig aus und das klappte dann auch wirklich gut.

Dann folgte eine Zeit, nein…  eher ein Abenteuer, welches rückblickend dafür sorgte, dass der Schritt zur Vertrauensfabrik tatsächlich gegangen wurde. Hier in Kurzfassung mein weiterer Lebensweg:

  • 2000 – 2006 reiste ich durch die ganze Welt als Servicetechniker (Es blieb kein Kontinent aus). Dort habe ich Maschinen aufgebaut und Personal geschult. Innerhalb dieser Zeit lebte ich jeweils ein gutes 3/4 Jahr in Spanien und direkt danach im Oman.
    In dieser Zeit begann ich zudem ein Fernstudium und wollte Programmierer werden.
  • 2007 – 2011 Wechsel aus der Technik rein in den Vertrieb. Mit Programmierer werden war dann nichts mehr, auch wenn ich 2009 das Studium erfolgreich abgeschlossen hatte. Als Verkäufer bereiste ich hauptsächlich Asien und Afrika, wobei ich mit Asien hauptsächlich Vorderasien und Südasien meine. 
  • 2011 – 2019 Tapetenwechsel: Ich wechselte auf Eigeninitiative das Unternehmen auf der Suche nach neuen Erfahrungen. Der erste Wechsel war nichts und so folgte kurzerhand der Zweite. Dort reise ich auch heute noch als Verkäufer für Sondermaschinen, jedoch hauptsächlich in Deutschland, Naheuropa und nur sehr selten in entferntere Länder. 
     

Ich habe bereits so viele Menschen aus verschiedensten Nationen kennengelernt und genau diese Zeit erweckte die Neugier in mir, sich mit dem Thema Mensch intensiver zu beschäftigen.

Warum sind wir so, wie wir sind? Was treibt uns eigentlich an? Warum verstehen wir uns manchmal nicht? Warum sind wir Menschen in vielen Dingen gleich, handeln gleich und bei anderen Themen eben nicht? Was ist tatsächlich los bei uns im Kopf?

Seit über zehn Jahren lese und höre ich Bücher mehr als ich es nur annähernd während meiner Schulzeit getan habe. Natürlich auch zu Themen, die mich beruflich weiterbringen sollten.

Erste Ansätze und Ideen für eine Vertrauensfabrik entstanden kurz vor meinem Tapetenwechsel. Die Grundidee formte sich langsam, der Name blieb jedoch bestehen.

Als dann unser erstes Kind kam, öffnete  sich der Horizont weiter. Zum Lesestoff  kamen Themen wie Umweltbelastung, totale Konsumbeeinflussung, sowie drohende technische Veränderungen, mit denen unsere Kinder eventuell zukünftig kämpfen müssen  hinzu. 

Jetzt wollen wir was bewegen, und nicht nur für uns im Kämmerlein reden.   

Welt retten findest du gut? Dann sag's doch bitte weiter: